Wie die Polizei am Samstag mitteilte, haben Einbrecher mehrere Schließfächer einer Bank in der niedersächsischen Stadt Stuhr in Norddeutschland geplündert.
Die Polizei sagte, sie habe weder die Täter identifiziert noch festgestellt, was gestohlen wurde.
„Über den Inhalt können wir nichts sagen“, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. „Wir wissen nicht, was die Bankkunden dort gelagert hatten“, sagte er.
Nach Angaben der Polizei verfügte die Bank über insgesamt 728 Schließfächer, von denen 14 aufgebrochen wurden.
„Alle anderen Kartons sind intakt“, zitiert die DPA die Bank.
Nach Angaben der Polizei erfolgte der Einbruch zwischen 12 und 14 Uhr Ortszeit (11.00 und 13.00 UTC).
Ersten Zeugenberichten zufolge wurden gegen Mittag drei Männer in blauen Overalls gesehen, die vor der Bank auf ein Auto zugingen.
Unbekannte Flüssigkeit am Tatort entdeckt
Ein Polizeisprecher sagte der DPA, dass eine Bankangestellte nach ihrer Mittagspause in den Keller der Bank gegangen sei und dort einen „stechenden Geruch“ bemerkt habe, der ihr übel geworden sei.
Rettungskräfte fanden eine unbekannte Flüssigkeit an den Türen, sagten jedoch, dass diese keine Gefahr für die Gesundheit darstelle.
Nach Angaben des NDR wurden zwei Bankmitarbeiter vom Rettungsdienst behandelt.
Der Einbruch ereignete sich etwas mehr als einen Monat, nachdem Einbrecher rund 30 Millionen Euro aus einer Bank im westdeutschen Gelsenkirchen gestohlen hatten, nachdem sie in den Tresorraum gebohrt hatten.
Herausgegeben von: Louis Oelofse
