Nachrichten aus Deutschland: Polizei untersucht Hakenkreuz-Vandalismus

von Otto Hofmann
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Die Polizei in der Innenstadt von Hanau ermittelt wegen einer Welle von Nazi-Vandalismus, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden kann.

Bundeskanzler Friedrich Merz wird mit führenden Vertretern der schwächelnden deutschen Stahlindustrie sprechen.

Hier die neuesten Updates und Analysen aus ganz Deutschland vom Donnerstag, 6. November:

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat die Debatte über die als relativ lasch geltenden deutschen Prostitutionsgesetze neu entfacht.

Klöckner und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken sagten beide, dass Deutschland den Ruf habe, das „Bordell Europas“ zu sein, was sie beide ändern wollen.

Sowohl der Kauf als auch der Verkauf von Sex sind in Deutschland in regulierten Bordellen legal.

Beide Frauen haben vorgeschlagen, dass Deutschland stattdessen dem „nordischen Modell“ folgt, das den Kauf von Sex, nicht aber den Verkauf, unter Strafe stellt, und Sexarbeiterinnen, die aus dem Geschäft aussteigen wollen, stärker zu unterstützen.

Die Polizei in der mitteldeutschen Stadt Hanau untersucht eine Vandalismusserie, bei der Autos und Häuser mit Hakenkreuzen beschmiert wurden, die offenbar aus Tierblut hergestellt wurden.

Nach Angaben der Behörden wurden mindestens 50 Autos sowie mehrere Briefkästen und Hauswände zerstört.

Das Zeichnen von Hakenkreuzen oder anderen Nazi-Symbolen in der Öffentlichkeit ist in Deutschland ein Verbrechen und wird mit einer hohen Geldstrafe und einer Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren geahndet.

Hanau war Schauplatz einer der tödlichsten Massenerschießungen Deutschlands in der jüngeren Geschichte, als ein Rechtsextremist im Februar 2020 das Feuer auf mehrere Bars eröffnete, die bekanntermaßen von Einwanderern frequentiert werden.

Guten Tag an diesem sonnigen Morgen aus dem DW-Newsroom in Bonn.

Heute nimmt Bundeskanzler Friedrich Merz an einem „Stahlgipfel“ der Metallindustrie des Landes teil, während die Wirtschaftskrise anhält, und Präsident Frank-Walter Steinmeier schließt seine Afrikareise mit einem Stopp in Angola ab.

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