- Die Gewerkschaft Verdi hat einen bundesweiten Streik für die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr ausgerufen, nur der Fernverkehr bleibt davon unberührt
- Außenminister Johann Wadephul hat eine Reise durch Südostasien und den Pazifikraum begonnen
Dies ist eine Zusammenfassung der Nachrichten aus und über Deutschland vom Montag, 2. Februar 2026:
Mit einem Besuch im Stadtstaat Singapur hat der deutsche Außenminister Johann Wadephul seine Reise durch Südostasien und den pazifischen Raum eröffnet.
Dort sollte er Gespräche mit Premierminister Lawrence Wong und seiner Amtskollegin Vivian Balakrishnan führen.
Außerdem ist eine Rede vor dem International Institute for Strategic Studies geplant.
Im Jahr 2024 einigten sich Deutschland und Singapur auf einen Aktionsplan, der sich speziell auf Zukunftstechnologien konzentriert.
Die EU und der Stadtstaat sind außerdem Vertragsparteien eines Freihandelsabkommens, das 2019 in Kraft trat.
Mehr als 2.000 Unternehmen aus Deutschland sind in Singapur ansässig, einem führenden Finanz-, Technologie- und Logistikzentrum der Region.
Wadephuls Reise erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Deutschland seine Bemühungen fortsetzt, sein Spektrum an internationalen Partnern zu diversifizieren, während das Vertrauen in die USA als verlässlicher Verbündeter schwindet.
Viele Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen in Deutschland werden am Montag aufgrund eines bundesweiten Streiks der Gewerkschaft Verdi nicht fahren.
Millionen von Arbeitnehmern und Schulkindern, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, werden gezwungen sein, alternative Wege zur Arbeit oder zur Schule zu finden, wobei die winterlichen Wetterbedingungen ihre Probleme noch verschärfen.
Von der Arbeitskampfmaßnahme sollen zunächst alle 16 Bundesländer betroffen sein, mit Ausnahme von Niedersachsen, in dem sich die Beschäftigten auf einen vorerst Streikverbot geeinigt haben, sagte Verdi.
Mitarbeiter der Deutschen Bahn (DB) werden sich nicht an dem Streik beteiligen, so dass der Zugverkehr voraussichtlich ohne Einschränkungen verkehren wird.
„Die S-Bahnen in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Köln, Nürnberg, Rhein-Main (Großraum Frankfurt) sowie der Regional- und Fernverkehr der DB werden nicht von Verdi als Unternehmen vertreten und sind daher von dem Streik nicht betroffen“, teilte die DB mit.
Verdi fordert Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, darunter kürzere Arbeitswochen und Schichten sowie längere Ruhezeiten.
Außerdem werden höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendschichten gefordert.
Auch in den Bundesländern Bayern, Brandenburg, Saarland und Thüringen sowie bei der Hamburger U-Bahn wird nach Angaben der Gewerkschaft über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.
Ein warmes Guten Tag aus der Bonner Nachrichtenredaktion der DW zu Beginn einer weiteren Winterwoche.
Viele Nutzer von Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen werden am Montag im Stich gelassen, weil die Mitglieder der großen Gewerkschaft Verdi einen Streik in fast allen Bundesländern veranstalten.
Ziel der Arbeitskampfmaßnahmen ist es, die Kommunalbehörden unter Druck zu setzen, den Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr bessere Arbeitsbedingungen zu gewähren.
Unterdessen besucht der deutsche Außenminister Johann Wadephul Singapur zum Auftakt einer Reise durch Südostasien und den Pazifikraum, die ihn im Laufe der Woche auch nach Neuseeland, Tonga und Australien führen wird.
Weitere Informationen zu diesen und anderen Geschichten aus und über Deutschland finden Sie am Montag, den 2. Februar, in unserem Blog!
