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Deutsche Staatsangehörige kommen mit dem ersten Evakuierungsflug aus dem Nahen Osten in Frankfurt an
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Passinhaber wurden auf dem Landweg nach Oman gebracht und verließen dann die Hauptstadt Maskat
- Ein syrischer Flüchtling wurde wegen eines Messerangriffs im Februar 2025 in der Berliner Holocaust-Gedenkstätte zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt
Nachfolgend können Sie die Schlagzeilen aus Deutschland vom Donnerstag, 5. März, nachlesen
Schüler in ganz Deutschland nehmen an diesem Donnerstag an bundesweiten „Schulstreik gegen die Wehrpflicht“-Demonstrationen teil, um ihren Widerstand gegen eine mögliche Rückkehr zur Wehrpflicht zum Ausdruck zu bringen.
Berlin verschickt nun ab dem 18. Lebensjahr einen Fragebogen an alle Bürger, um das Interesse an der Bundeswehr zu ermitteln und so Freiwillige für den Freiwilligendienst zu gewinnen.
Deutschland unterhielt lange Zeit eine Wehrpflichtarmee, bevor sie 2011 abgeschafft wurde.
Im Dezember verabschiedete die Regierungskoalition aus CDU/CSU/SPD ein neues Wehrpflichtgesetz, das am 1. Januar in Kraft trat.
Das neue Gesetz schreibt vor, dass sich alle 18-jährigen Männer ab Januar 2027 für einen möglichen Militärdienst anmelden müssen.
Sollte es der Bundeswehr nicht gelingen, die von der Bundesregierung geforderten Freiwilligenzahlen zu erreichen, könnte die Wehrpflicht wieder zur Regel werden.
Viele junge Menschen geben an, dass sie sich bei diesem Thema übergangen fühlen.
Amy Kirchhoff, Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz, sagte, die Schüler seien verärgert darüber, dass die Entscheidung von „oben“ getroffen worden sei, ohne dass jemand um die Meinung der Jugend zu einem weiteren Thema gebeten habe, das ihre Zukunft grundlegend prägen werde.
Kirchhoff forderte die Politik auf, bei solchen Entscheidungen künftig auch jungen Menschen einen Mitspracherecht zu geben.
Die Staats- und Regierungschefs der 16 deutschen Bundesländer treffen sich am Donnerstag in Berlin zu einem Treffen, bei dem voraussichtlich die Sorge um die Kommunalfinanzen im Mittelpunkt stehen wird, insbesondere die finanzielle Verantwortung für steigende Kosten, die durch die Verabschiedung nationaler Gesetze verursacht werden.
Im Rahmen der eintägigen Veranstaltung sollen Themen wie Modernisierung sowie Energie- und Wettbewerbspolitik behandelt werden. Darüber hinaus wird die Zugsicherheit nach dem Messerangriff diskutiert, bei dem im Februar im Südwesten Deutschlands ein Zugführer getötet wurde.
Ein Treffen der Staats- und Regierungschefs mit Bundeskanzler Friedrich Merz ist nicht geplant.

Ein syrischer Flüchtling wurde wegen eines Messerangriffs, den er letztes Jahr an der Holocaust-Gedenkstätte in Berlin verübte, zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt.
Der Angeklagte, dessen Hände blutgetränkt waren, als er am 21. Februar 2025 in der Nähe des Tatorts festgenommen wurde, wurde des versuchten Mordes an einem spanischen Touristen für schuldig befunden, der lebensgefährliche Verletzungen erlitt und sich nach einem Messerstich in den Rücken einer Notoperation unterziehen musste.
Das Oberlandesgericht Berlin befand den Mann zudem wegen versuchten Beitritts zu einer ausländischen Terrororganisation für schuldig.
Die Staatsanwälte argumentierten, dass der Angreifer durch Antisemitismus und eine radikal-islamistische Ideologie motiviert gewesen sei.
Das Berliner Holocaust-Mahnmal erinnert an die sechs Millionen Juden, die durch die Nazi-Diktatur in Deutschland getötet wurden.
Eine Passagiermaschine der Lufthansa mit gestrandeten deutschen Staatsangehörigen ist am Donnerstagmorgen aus der omanischen Hauptstadt Maskat in Frankfurt eingetroffen.
Es ist unklar, wie viele Personen an dem Flug teilgenommen haben, obwohl der Airbus A340-300 279 Sitzplätze bietet.
Das Flugzeug war das erste, das Berlin zu diesem Zweck gechartert hatte.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul sagte, dass gefährdete Gruppen, darunter schwangere Frauen, Kranke und Kinder, bei der Evakuierung Vorrang hätten.
Wie andere internationale Passinhaber sind auch viele Deutsche im Golf und im Nahen Osten gestrandet, nachdem Israel und die Vereinigten Staaten massive Militärangriffe auf den Iran gestartet haben.
Guten Morgen aus der DW-Redaktion, wo die Sonne am Rhein glitzert.
Heute beginnen wir unsere Berichterstattung mit der Ankunft der ersten deutschen Staatsangehörigen in Frankfurt, nachdem sie aus dem Nahen Osten evakuiert wurden, während sich der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran verschärft.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul sagte, dass gefährdete Gruppen, darunter schwangere Frauen, Kranke und Kinder, bei der Evakuierung Vorrang hätten.
In Berlin wurde ein syrischer Flüchtling wegen versuchten Mordes zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er im vergangenen Jahr einen antisemitischen, islamistischen Anschlag auf das Holocaust-Mahnmal der Stadt verübt hatte.
Unterdessen treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Länder am Donnerstag in Berlin, wobei das Problem der steigenden Bundeskosten für die Kommunen voraussichtlich ganz oben auf der Themenliste stehen wird.
Zu den anderen Geschichten, über die wir heute voraussichtlich berichten werden, gehören die Eröffnung seines ersten KI-Zentrums durch Google in Deutschland, Tesla-Arbeiter, die eine Gewerkschaftsvertretung meiden, und die Debatte im Bundestag über einen AfD-Antrag, der eine weitreichende Untersuchung der Epstein-Akten fordert.
