Nachrichten aus Deutschland: Hitzewarnungen gelten für Millionen

von Otto Hofmann
4 Minuten Lesedauer
  • Hohe Temperaturen vor allem im Westen und Südwesten Deutschlands, voraussichtlich 38 Grad Celsius (etwas mehr als 100 Grad Fahrenheit)
  • Im hohen Norden und im äußersten Süden sind die Temperaturen erträglicher
  • Im Westen Deutschlands werden Gewitter erwartet

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Ein kleiner Junge spielt in einem Wasserbrunnen in Köln
Ein kleiner Junge spielt in einem Wasserbrunnen in Köln

Im westlichen Bundesland Nordrhein-Westfalen waren am Freitag viele Grundschulen geschlossen.

In einigen weiterführenden Schulen wurden die Klassen der fünften bis zehnten Klassen aufgrund der Hitze nach einem halben Tag geschlossen.

Die Entscheidungen werden von der Schulleitung getroffen.

Doch es gibt Regelungen, die Gymnasiasten ausschließen, was von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft kritisiert wird.

Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) forderte einen besseren Schutz für Obdachlose, da diese eine besonders gefährdete Gruppe seien.

Städte und Kommunen müssen Kühlräume und öffentliche Trinkbrunnen bereitstellen, forderte das Rote Kreuz in der Region Rheinische Post.

Foto der Friedrich-Ebert-Brücke
Die Sperrung der Brücke hat Auswirkungen auf den Verkehr in Bonn und der Region

Die Bonner Nordbrücke (Friedrich-Ebert-Brücke), eine von nur drei Brücken, die die durch den Rhein geteilte Stadt verbinden, wird nach Angaben der Behörden voraussichtlich zwei Jahre lang gesperrt bleiben, da ein Teil davon saniert werden muss.

Die Autobahn GmbH, die Bundesgesellschaft für den Erhalt der rund 13.000 Kilometer langen deutschen Autobahn, erklärte, sie habe festgestellt, dass die linksrheinische Zufahrtsbrücke für die Brücke abgerissen und neu gebaut werden müsse. Es wird voraussichtlich bis Ende 2028 geschlossen bleiben.

„Der Schaden an der linksrheinischen Zufahrtsbrücke hat sich so weit verschlechtert, dass eine Wiederöffnung der Brücke sowohl für den Lkw- als auch für den Pkw-Verkehr nicht mehr in Frage kommt“, sagte Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) am Freitag.

Die Friedrich-Ebert-Brücke ist einer der wichtigsten Verkehrswege der Region. Täglich nutzen rund 100.000 Fahrzeuge die Brücke.

Seit Anfang Juni ist die Brücke für den Verkehr gesperrt.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden in ganz Deutschland hohe Hitzeniveaus vorhergesagt, wobei heiße Luft aus dem Südwesten ins Land strömt.

Für weite Teile des westlichen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen gilt eine extreme Hitzewarnung.

Warnungen gibt es auch für Orte im nördlichen Bundesland Niedersachsen und Orte im mittleren Bundesland Hessen.

Im Westen und Südwesten Deutschlands könnten die Temperaturen bis zu 38 Grad Celsius (etwas mehr als 100 Grad Fahrenheit) erreichen.

Teilweise gibt es auch Gewitter und vereinzelte Schauer

Prognosen sagen auch für den späteren Abend Gewitter und vereinzelte Schauer im Süden des Landes voraus.

Im Südwesten Deutschlands, insbesondere in den Regionen Baden und Schwaben, besteht die Gefahr von Starkregen, Hagel, starken Sturmböen und Unwettern.

Der DWD sagte, die Lage werde sich über Nacht entspannen, allerdings könne die Sturmaktivität im Westen des Landes anhalten.

Touristen nutzen Sonnenschirme am Starnberger See in Bayern, um sich vor der Hitze zu schützen (18. Juni 2026)
An einem See südwestlich von München schützen sich Touristen mit Regenschirmen vor der Hitze

Guten Tag aus dem Bonn Newsroom!

Für die meisten Teile des Landes gelten Hitzewarnungen, in Bonn sollen die Temperaturen voraussichtlich auf 35 Grad Celsius (95 Grad Fahrenheit) steigen.

Außerdem ist die Nordbrücke (Nordbrücke) in Bonn, einer der verkehrsreichsten Rheinübergänge der Region, soll für die nächsten zwei Jahre für Pkw und Lkw gesperrt werden.

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