Spargel - Frische = Qualität

Frischen Spargel erkennen

ein Niedersachsen-Artikel von Redaktion - 23.03.2013
Spargel - Frische ist Qualität

Spargel ist äußerst beliebt. In Niedersachsen gibt es viele Anbaugebiete und von hier stammen viele Rezepte für Spargel. Zum Verzehr sollte aber nur frischer Spargel kommen. Dieser besteht zu 95 % aus Wasser. Beim Einkauf ist deshalb auf Qualität zu achten. Sie wird schon während des Transportes beeinflusst. Lange Transportwege, unzureichende Kühlung und auch zu hohe Kühltemperaturen beeinträchtigen wesentlich die Qualität. Schon nach wenigen Tagen hat der Spargel an Frische verloren. So kann Importware aus südlichen Ländern niemals eine so hohe Qualität vorweisen wie Erntegut aus heimischen Landen. Empfehelenswertist deshalb Spargel aus zum Beispiel dem Raum Nienburg und dem Braunschweiger Land.

Spargel: der Frischetest

Der Spargel sollte beim Einkauf unbedingt auf seine Frische geprüft werden. Frische Spargelstangen lassen sich nicht biegen und brechen leicht. Die Spargelköpfe müssen noch fest geschlossen sein. Die Stangen dürfen nicht hohl sein und  beim Zusammendrücken der Schnittstellen soll Feuchtigkeit austreten. Der Geruch ist angenehm und das Aussehen glänzend. Beim Aneinanderreiben der Spargelstangen ist ein quietschendes Geräusch zu vernehmen. Dünne Spargelstangen sind von minderer Qualität.

Spargel einkaufen

Alten Spargel erkennt man leicht daran, dass die Spargelköpfe bereits geöffnet sind. Die Stangen lassen sich leicht biegen und sind mit Rillen versehen. Die Schnittenden sind ausgetrocknet, schrumpelig und braun verfärbt. Es kann auch eine leichte Schimmelbildung vorhanden sein und der Geruch ist leicht säuerlich. Allerdings sollte die Schimmelbildung nicht mit dem typischen Spargelrost verwechselt werden.

Das Vorhandensein von Spargelrost, einem natürlichen Pilzbefall, weist daraufhin, dass der Spargel vor dem Verkauf  nicht gewässert wurde. Der Spargelrost selbst beeinflusst die Qualität des Spargels nicht.

Weiterhin sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass nur gleichmäßig dicke Spargelstangen gekauft werden. Leicht geöffnete und gebogene Spargelköpfe beeinträchtigen den Geschmack nicht.

Bitterer Spargel

Es kann mitunter vorkommen, dass der Spargel einen bitteren Geschmack aufweist. Weit verbreitet besteht dann die Annahme, dass es an der Zubereitung liegt. Allerdings ist dies hier nicht der Fall, sondern die Spargelstangen wurden zu dicht am Wurzelstock gestochen. In jedem Erntejahr wächst der Wurzelstock einige Zentimeter in Richtung Erdoberfläche. Aufgrund dessen müssen auch die Spargeldämme jährlich höher angelegt werden.  Allerdings besteht diese Möglichkeit nicht, wenn der Reihenabstand zu gering ist. In diesem Fall wird dann älterer Spargel zu dicht am Wurzelstock gestochen. Es hilft dann die Spargelenden etwas höher abzuschneiden.

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