Rettern ist es am Freitag gelungen, einen Buckelwal zu befreien, der auf einer Sandbank an der deutschen Ostseeküste feststeckte.
Der Wal war mehrere Tage lang am Timmendorfer Strand gestrandet, und zahlreiche Rettungsversuche scheiterten daran, den Meeressäuger zu retten.
Das 12 bis 15 Meter lange Tier muss nun auf dem komplizierten Weg an den dänischen Inseln vorbei in die Nordsee und schließlich in den Atlantik vordringen.

Wie hat sich der Wal vom deutschen Strand befreit?
Am Montag wurde das Tier erstmals bemerkt, doch der erste Versuch, es zu befreien, scheiterte.
Die Bemühungen am Donnerstag, mit schwerem Gerät einen Kanal zu graben, hatten schließlich Erfolg und der Wal konnte über Nacht ins Meer zurückkehren.
Die Arbeit verlief langsam, und die Retter versuchten, das Tier an den Lärm der Maschinen zu gewöhnen, um es nicht zu schockieren.
Am Donnerstagabend begann der Wal, der weitere Lebenszeichen gezeigt hatte, langsam seinen Weg durch den Kanal zu bahnen.

Das Retterteam versuchte das Tier mit viel Lärm zum Weitergehen zu animieren, worauf der Wal Berichten zufolge mit seinem eigenen Summen reagierte.
Der Meeresbiologe Robert Marc Lehmann sagte den lokalen Medien, der Buckelwal habe über Nacht „seine Kräfte gesammelt“ und „sich aus eigener Kraft befreit“.
Am Freitagmorgen berichteten deutsche Medien, der Wal sei beim Schwimmen in der Lübecker Bucht südlich von Dänemark gesichtet worden.
Herausgegeben von: Dmytro Hubenko
