Baa-Rgain-Jäger: 50 Schafe besuchen deutschen Supermarkt

von Otto Hofmann
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Rund 50 Schafe seien in einen Penny-Supermarkt in der bayerischen Kleinstadt Burgsinn in Süddeutschland gewandert, teilte der Einzelhändler mit.

Die Schafe verweilten etwa 20 Minuten zwischen den Regalen und dem Kassenbereich, nachdem sie sich von ihrer Herde entfernt hatten, bevor sie am Montag den Laden betraten. Es ist unklar, wie die Schafe losbrachen.

Der Discounter hat es geschafft, den Vorfall in eine Art Guerilla-Marketingkampagne zu verwandeln und auf seiner Instagram-Seite eine Flut von Reaktionen zu verzeichnen.

Der Filialleiter dachte zunächst, er sei ein Scherz

Im Gespräch mit Augsburger Allgemeine Der Filialleiter Jürgen Kippes sagte gegenüber der Zeitung, er habe zunächst geglaubt, es handle sich um einen Streich.

„So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte er der Zeitung. „Ich dachte, wir wären bei ‚Candid Camera‘.“

Während ihres kurzen Besuchs gelang es der Herde, einiges Chaos anzurichten.

„Wenn sie nach rechts auf das Obst und Gemüse zugelaufen wären – Gott bewahre es –, hätte man sie nicht herausbekommen können“, zitierte die Zeitung Kippes.

Nach Angaben des Managers erforderte es einige Mühe, die Schafe vom Supermarktgelände wegzubringen.

„Wir haben versucht, sie zu verdrängen, aber es hat nicht funktioniert“, sagte Kippes.

Erst als ein Mitarbeiter laut gegen die Kasse klopfte, erschreckten die Tiere und flüchteten durch die Schiebetür auf den Parkplatz.

Herde möglicherweise durch Eicheln abgelenkt, sagt Hirte

Der Hirte der Herde sagte dem Bayerischen Rundfunk, er vermute, dass die Schafe durch Eicheln auf dem Boden abgelenkt würden und den Kontakt zum Rest der Herde verloren hätten.

Er vermutet, dass „wahrscheinlich jemand mit einer Tüte in den Supermarkt gerannt ist und ihm dann gefolgt ist“, wobei die Tiere die Tüten möglicherweise mit Futter oder einer Tüte Salz verwechselt haben.

Penny sagte, der Supermarkt sei nach dem Vorfall gereinigt worden und es sei nicht geplant, vom Landwirt eine Entschädigung zu fordern. Penny sagte auch, dass sie die 50 Schafe gerne ein Jahr lang sponsern würde.

Herausgegeben von: Karl Sexton

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