Deutschland: Geiseln in Bank freigelassen, nachdem Verdächtiger vom Tatort flieht

von Otto Hofmann
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Die Polizei teilte am Freitag mit, dass eine Geiselnahme in der westdeutschen Stadt Sinzig friedlich und ohne Verletzte endete.

Der Vorfall löste einen groß angelegten Polizeieinsatz mit Spezialkräften und Hunderten Beamten aus.

Nach Angaben der Polizei sei der mutmaßliche Täter noch immer auf freiem Fuß.

Beamte sagten, zwei in einem Tresorraum eingesperrte Geiseln seien unverletzt befreit worden.

Polizeiautos, Bürokratie und Beamte auf der Straße
Das Zentrum von Sinzig wurde am Freitag abgesperrt

Was wissen wir über den Vorfall?

Am Freitagmorgen wurde die Polizei zur Bankfiliale gerufen, nachdem Berichten zufolge mehrere Personen als Geiseln genommen worden waren.

Unter den Geiseln befand sich auch der Fahrer eines Geldtransportfahrzeugs.

Ein Mann, der Berichten zufolge einen weißen Overall trug, der als „ähnlich einem Imkeranzug“ beschrieben wurde, näherte sich Berichten zufolge gegen 9 Uhr Ortszeit (07:00 Uhr GMT/UTC) dem Angestellten vor der Bank, bedrohte ihn und beschlagnahmte einen Behälter mit Bargeld.

Anschließend sperrte er angeblich zwei Personen in einen separaten Raum der Bank ein und floh, bevor die Polizei eintraf.

Die Behörden riegelten das gesamte Innenstadtgebiet ab und riefen Spezialkräfte hinzu, die nach Mittag Entwarnung gaben.

„Spezialkräfte drangen in die Bank ein und fanden dort zwei scheinbar unverletzte Personen vor, die in einem Raum eingesperrt waren“, sagte Polizeisprecher Jürgen Fachinger.

Nach Angaben der Polizei befanden sich keine Kunden unter den Geiseln.

Vizebürgermeister Hans-Werner Adams sagte, es sei eine Erleichterung: „Der Albtraum ist vorbei.“

Die Polizei sagte, sie habe keinen direkten Kontakt mit dem Verdächtigen gehabt.

Herausgegeben von: Wesley Rahn, Dmytro Hubenko

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