Hafen von Neuharlingersiel in Ostfriesland

Ostfriesland

von Redaktion
19 Minuten Lesedauer

Beliebte Urlaubsregion im Nordwesten von Niedersachsen

An der Nordseeküste weht der ostfriesische Charme mit der berühmten Teekultur und den beliebten Urlaubsinseln, genauer gesagt in der Region Ostfriesland in Niedersachsen, welche die Landkreise Aurich, Leer, Wittmund und die Stadt Emden umfasst. Weiterhin gehören die Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog und Spiekeroog zur Region und werden als Ostfriesische Inseln bezeichnet. Auch die Insel Wangerooge ist Teil der Ostfriesischen Inseln, sie wird aber dem friesischen Jeverland zugerechnet. Die Grenzen zum Gebiet auf einer Halbinsel bilden die Landkreise Friesland, Ammerland, Cloppenburg und Emsland.

Ostfriesland gehört zu den malerischen Regionen Deutschlands und befindet sich im äußersten Nordwesten von Niedersachsen. Wälder, Watt, Marschland, Moore, Sanddünen, Seen und Gewässer sowie idyllische Leuchttürme und saftig grüne Wiesen prägen das Bild der Landschaft, die zu den wichtigsten Ferienregionen in Deutschland zählt. Bedeutende Gewässer der Region sind die Ems, das Ewige Meer, das Große Meer, das Hager Tief und der Ems-Jade-Kanal.

Die Ostfriesischen Inseln – ein Urlaubstraum

Einheimische wie Urlauber finden vor der niedersächsischen Nordseeküste die Ostfriesischen Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog sowie Wangerooge, die zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehören. Traumhafte Sandstrände, gesunde Luft, Heilbäder und die einzigartige Landschaft aus Dünen und Marschland locken jährlich Besucher und Kurgäste aus aller Welt an.

Per Fähre geht es auf die Inseln, hektischer Autoverkehr ist hier passé. Inselerkundungen finden bevorzugt mit Pferdegespann, Fahrrad oder Kleinbahn statt. Dabei lässt sich auch die einzigartige Flora und Fauna der Inseln bestaunen.

Die Sielhäfen – maritim und urtümlich

Beliebte Ausflugs- und Urlaubsziele sind die Sielhäfen. Dabei handelt es sich um kleine Hafenstädte, die entlang der Küste zu finden sind. Sie sind durch Sieltore oder Sielschleusen mit dem Meer verbunden. Ein Siel entwässert das Hinterland in das Meer. Dabei entsteht eine kleine Fahrrinne, über die Schiffe in die offene See gelangen können.

Die Häfen sind in der Regel sehr klein. Aber sie haben häufig eine lange Geschichte als wichtige Handels- und Fischereihäfen. Einige der Ortschaften tragen den Begriff „Siel“ noch im Namen:

  • Greetsiel
  • Neuharlingersiel
  • Carolinensiel-Harlesiel
  • Dornumersiel
  • Bensersiel

Die Häfen bestechen meistens durch eine malerische Innenstadt am Hafen, die fast verschlafen und urtümlich wirkt. Dieser besondere Charme ist ein Touristenmagnet.

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Ostfriesland hat viel zu bieten

Neben den Inseln wartet das Festland mit charmanten Fischerdörfern, uriger Backsteinarchitektur, fangfrischen Meeresspezialitäten aus der Nordsee sowie hervorragenden Fahrradwegen, auf denen sich die unendlich weite Landschaft bestens genießen lässt. Es gibt sogar Anbieter, die ein Alpaka-Wanderung im Programm haben. Alternativ sind auch Touren mit einem Esel möglich.

Zahlreiche Städte bieten sich für Sightseeing und Kulturerlebnisse an, darunter natürlich die größte Stadt Ostfrieslands, Emden, mit Sehenswürdigkeiten wie der Kesselschleuse, der Rüstkammer im Alten Rathaus, dem Ottohus, das dem berühmten Sohn der Stadt, dem Komiker Otto Waalkes gewidmet ist, oder der Suurhuser Kirche, deren Kirchturm als schiefster Turm der Welt sogar den Turm von Pisa übertrifft. Weitere größere, sehenswerte Städte sind Aurich, Wittmund oder Jever.

Ostfriesland kann eine Vielzahl von Schlössern und Burgen vorweisen wie z. B. die Harderwykenburg in Leer, Schloss Lütetsburg, Schloss Jever, Burg Berum, das Steinhaus in Bunderhee. Historische Bausubstanz ist allerorts präsent, alte Giebel- und Backsteinhäuser spiegeln ostfriesische Kultur wieder. Sakral- und Klosterbauten zeugen vom religiösen Stellenwert in der Region.

Windmühlen in Ostfriesland

Zu den besonderen Kennzeichen Ostfrieslands gehören die Holländerwindmühlen sowie die Leuchttürme. Speziell die Windmühlen sind ein Wahrzeichen. Sie haben in der “windigen” Region eine lange Tradition. In der Vergangenheit wurden sie vor allem zum Mahlen von Getreide und zur Herstellung von Mehl verwendet. Heute sind sie eine wichtige Touristenattraktion.

Die Bauwerke haben eine charakteristische Ansicht mit einem hohen, zylindrischen Turm und einem spitzen Dach. Die Flügel sind in der Regel aus Holz und können je nach Windstärke ausgerichtet werden, um die maximale Energie zu erzeugen. Heute sind die Windmühlen in Ostfriesland vor allem ein kulturelles Erbe und ein wichtiger Teil der Region. Viele von ihnen sind restauriert und können besichtigt werden. Manche dienen auch als Museum oder Café und sind ein beliebter Treffpunkt für Touristen und Einheimische.

Tipp: Ostfriesische Windmühlen gibt es auch für den eigenen Garten. Die kleinen Repliken drehen im Wind und tragen zu einem Gefühl von nordischer Heimat bei.

Ostfriesische Traditionen und die Teekultur

Ostfriesenwitze haben mit dem berühmten Sohn der Stadt, Otto Waalkes, eine neue Dimension erlebt, auch das Ostfriesische Platt macht die Region aus. Es gibt sogar ein Ostfriesenabitur, das Gäste ablegen können. Auch ostfriesisches Schwarzbrot, Korn und Boßeln sind hier angesagt.

Bezeichnend ist die Teekultur, die in Ostfriesland schon seit dem 17. Jahrhundert intensiv gepflegt wird. Ostfriesentee ist weltweit ein guter Begriff und wer in der Region verweilt, der trinkt mit Sicherheit mehr als eine Tasse, denn Tee gilt hier als Nationalgetränk.

Kontakt

Ostfriesland Tourismus GmbH
Ledastr. 10
26789 Leer
www.ostfriesland.de

Fotos: Michael Weber

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